Eine Umfrage des Österreichischen Integrationsfonds (ÖIF) hat ergeben, dass 49 Prozent der Befragten sich bei muslimischen Nachbarn gestört fühlen. Bei Flüchtlingen sind es 63 Prozent, bei Roma und Sinti sogar 53 Prozent. Die Studie zeigt einen Widerspruch: Persönliche Begegnungen mit Migranten werden häufig positiv bewertet.

Viele Befragte empfinden Migranten als friedlich und freundlich, doch bei der Frage, ob sie mit ihnen als Nachbarn zusammenleben würden, steigt die Skepsis. Die Unterschiede sind besonders stark bei muslimischen und flüchtenden Nachbarn.

Die Studie betont, dass persönliche Kontakte oft die Vorurteile abbauen. Dennoch bleibt der Widerstand in der Nachbarschaft deutlich spürbar. Die Ergebnisse werfen Licht auf die komplexen Beziehungen zwischen Einheimischen und Migranten.

Die ÖIF-Studie basiert auf einer repräsentativen Befragung und gibt Einblick in die gesellschaftliche Einstellung gegenüber Zuwanderung. Die Daten unterstreichen die Notwendigkeit für mehr Integration und Verständnis.