Die Finanzstaatssekretärin Barbara Eibinger-Miedl und die WKO-Präsidentin Barbara Thaler haben im Interview über die Herausforderungen des Tiroler Wirtschaftsstandorts gesprochen. Beide betonten die steigenden Kosten und den demografischen Druck als zentrale Probleme. Eibinger-Miedl verwies auf die hohen Arbeitskosten und die steigenden Energiepreise als Belastung für Unternehmen. Thaler betonte zudem die Notwendigkeit von Entlastungsmaßnahmen für die Wirtschaft.

Die Diskussion um Pensionen und die langfristige Sicherheit der Arbeitskraft stand im Fokus. Beide Expertinnen warnten vor einem Mangel an Arbeitskräften, der langfristig die Wettbewerbsfähigkeit des Bundeslandes beeinträchtigen könnte. Thaler betonte, dass die Wirtschaftsstruktur in Tirol sich anpassen müsse, um den Herausforderungen zu standhalten. Eibinger-Miedl verwies auf die Notwendigkeit von politischen Maßnahmen, um die Wirtschaft zu entlasten.

Die Interviewpartnerin stellten auch die Rolle der Bürokratie als Hindernis für Unternehmen in den Vordergrund. Thaler forderte eine Vereinfachung der Verwaltungsprozesse, um die Wettbewerbsfähigkeit zu steigern. Eibinger-Miedl betonte, dass die Politik eine Schlüsselrolle bei der Gestaltung der Zukunft des Wirtschaftsstandorts spiele.