Die Ärztekammern für Wien und Niederösterreich sowie die Österreichische Adipositas Gesellschaft haben eine Pressekonferenz abgehalten, bei der sie eine Erstattung der medikamentösen Adipositastherapie durch die Sozialversicherungen forderten. Sie betonten, dass Medikamente zur Behandlung von Adipositas verfügbar seien, aber eine alte Regelung verhindere das Angebot als Kassenleistung.

Ein Offener Brief wurde an das Gesundheitsministerium und die Sozialversicherungen gerichtet. Darin wird gefordert, dass auch die ärztliche Beratung und Therapiebegleitung zur Adipositastherapie in den Leistungskatalog aufgenommen werden. Zudem soll Gesundheitskompetenz im Lehrplan verankert werden, um die Prävention zu stärken.

Die Ärzte betonen, dass eine leichtere Zugang zu Therapien auf Kassenkosten notwendig sei. Sie argumentieren, dass die aktuelle Regelung den Patienten behindere und die Behandlung von Adipositas erschweren würde. Die Forderungen sind Teil eines umfassenden Ansatzes, um die Gesundheitsversorgung in Österreich zu verbessern.

Die Österreichische Adipositas Gesellschaft unterstreicht, dass die Erstattung von Abnehmmedikamenten ein Schritt in die richtige Richtung sei, um die Gesundheit der Bevölkerung zu schützen. Die Forderungen sind im Gespräch mit den zuständigen Behörden.