Die Alternative für Deutschland (AfD) hat in den Landestagen von Sachsen-Anhalt einen historischen Sieg erzielt. Laut Hochrechnungen erhielt die rechtsradikale Partei bis zu 44,5 Prozent der Stimmen, was sie zum stärksten Partei im Land macht. Dies könnte die erste Regierungsbeteiligung der AfD seit dem Zweiten Weltkrieg ermöglichen. Ulrich Siegmund, der lokale Parteivorsitzende, hat die Ergebnisse als „historischen Ausgang“ bezeichnet und betont, dass die Sicherheit und die Immigration nicht verhandelbar seien. Die Prognosen der öffentlich-rechtlichen Sender ARD und ZDF zeigen, dass die AfD etwa 41 bis 44 Prozent der Stimmen erhielt. Damit würde sie die traditionellen politischen Kräfte wie die CDU deutlich übertrumpfen. Siegmund hat zudem angekündigt, mit allen demokratischen Kräften zusammenzuarbeiten, um eine stabile Regierung zu bilden. Die Ergebnisse zeigen, wie stark die AfD in den letzten Jahren gewachsen ist, insbesondere durch soziale Medien und eine starke Präsenz in der Bevölkerung. Die politische Landschaft in Deutschland könnte dadurch erheblich verändert werden.