US-Unterhändler Steve Witkoff und Jared Kushner haben am Sonntag erstmals seit Beginn des Ukraine-Kriegs die ukrainische Hauptstadt Kiew besucht. Nach mehreren Treffen in Moskau, wo sie mit russischen Behörden verhandelt haben, reisten die beiden US-Gesandten nun zu Gesprächen mit Präsident Wolodymyr Selenskyj an. Die Reise erfolgte per Zug aus Polen, nachdem sie bereits mehrfach für Vermittlungsversuche in Russland gewesen waren.

Die US-Regierung zeigte sich optimistisch, dass die Gespräche in Kiew neue Impulse für eine friedliche Lösung des Konflikts geben könnten. Während der Treffen in beiden Ländern gilt eine Waffenruhe, doch die Angriffe zwischen den Streitparteien gehen weiter. Die ukrainische Regierung hat auf den Vorschlag Russlands, Angriffe auf Kiew einzustellen, verzichtet, und Russland verzichtet auf Angriffe auf Moskau.

Die Gespräche in Kiew sind Teil der internationalen Bemühungen, den Ukraine-Krieg zu beenden. Die US-Gesandten werden dabei unterstützt von der ukrainischen Regierung, die auf eine diplomatische Lösung hofft. Die Situation bleibt jedoch angespannt, und die Zukunft der Verhandlungen hängt von der Fortsetzung der Waffenruhe und der Bereitschaft der Parteien ab.