Ulrich Siegmund, Spitzenkandidat der AfD in Sachsen-Anhalt, hat nach dem Wahlsieg seiner Partei Gespräche mit anderen politischen Kräften über eine mögliche Regierungsbeteiligung initiiert. Die AfD gewann in der Landtagswahl eine klare Mehrheit, was Siegmund als deutlichen Auftrag für eine Regierungsbildung interpretiert. Dennoch betont er, dass eine stabile Mehrheit im Landtag notwendig sei, um eine Regierung zu bilden.
Die AfD-Vorsitzende Alice Weidel lobte den Wahlkampf Siegmunds und sah eine Koalition mit dem BSW als „sehr interessant“ an. Siegmund selbst spricht von einer möglichen Ministerpräsidentschaft und betont, dass Enthaltung nicht als stabile Mehrheit gelte. Zudem hat er eine klare Haltung gegenüber CDU-Chef Armin Laschet gezeigt, was auf eine starke politische Position hindeutet.
In den sozialen Medien hat Siegmund nach dem Sieg der AfD eine Dankesmeldung veröffentlicht, doch seine Botschaft war auch eine klare Ansage. Die Gespräche mit anderen Parteien laufen, doch die Zukunft der Landesregierung bleibt unklar. Die AfD will nun den nächsten Schritt in die Regierungsbildung planen.























