Die Regierungen von Berlin und Paris haben am Mittwoch Äußerungen des israelischen Sicherheitsministers Itamar Ben-Gvir scharf verurteilt. Die Aussagen, in denen Ben-Gvir gezielte Tötungen von Palästinensern lobte, wurden als "menschenverachtend" und "völkerrechtswidrig" bezeichnet. Das Büro des deutschen Kanzlers Friedrich Merz betonte, dass solche Äußerungen "nicht hinnehmbar" seien. Der deutsche Außenminister Johann Wadephul forderte zudem ein gemeinsames Vorgehen der EU. Der französische Außenminister Jean-Noël Barrot bezeichnete die Aussagen als "unerträglich und unmenschlich". Die beiden Hauptstädte betonen, dass solche Positionen nicht im Einklang mit den Werten der EU stehen. Die Reaktionen zeigen, wie wichtig die diplomatische Zusammenarbeit zwischen Deutschland und Frankreich in solchen politischen Kontroversen ist.