Börsen in New York haben am Mittwoch auf steigende Anleihekäufe des US-Finanzministeriums reagiert. Die Renditen von langfristigen Staatsanleihen sanken deutlich, was die Kurse an der Börse stützte. Besonders stark fielen die Renditen von 30-jährigen Anleihen, die zuvor Sorgen bei Aktien-Anlegern ausgelöst hatten. Die Gründe dafür waren gestiegene Inflationserwartungen, die Folgen des Iran-Kriegs, eine zunehmende Staatsverschuldung und der Kapitalbedarf großer KI-Unternehmen.

Moderna profitierte von der Börsenentwicklung, nachdem die US-Behörden die Weiterentwicklung eines Medikaments genehmigt hatten. Das Unternehmen verzeichnete einen Gewinn von 150 Prozent. Gleichzeitig verzeichneten Chipfonds und Banken wie ABN Amro und ING Verluste, nachdem die Zinsen in den USA gesunken waren. Die niedrigeren Zinsen wurden auf das umfangreiche Anleihekaufprogramm des US-Regierungs zurückgeführt.

Die AEX-Börse in den Niederlanden verzeichnete ein kleines Verlust von 0,4 Prozent. Die Chipfonds verzeichneten besonders starke Verluste, wobei Besi den größten Verlust mit 4 Prozent erlitt. Die niedrigeren Zinsen in den USA beeinflussten die Kurse in Europa. Die Börsen in New York zeigten hingegen eine positive Entwicklung.