Ein starkes Erdbeben mit der Magnitude 7,4 hat am Montag im Westen Kolumbiens verursacht, wobei mindestens 73 Menschen ums Leben kamen. Der Epizentrum lag in der Gemeinde San José del Palmar, einer Stadt mit etwa 4800 Einwohnern. Die Bevölkerung wurde gezwungen, bis zur Hauptstadt Bogotá zu evakuieren. Die Bewohner berichten von zerstörten Gebäuden und Menschen, die unter den Trümmern eingeklemmt sind. Die Evakuierungen wurden in mehreren Städten durchgeführt, darunter in Pereira und Manizales, wo die Zerstörungen besonders stark waren. In der Region wurden auch mehrere Kirchen zerstört, wie in den sozialen Medien zu sehen war. Der Präsident der Republik, Abelardo de la Espriella, rief einen Notfallkomitee ein und versprach, nach Pereira zu reisen, um die Betroffenen zu unterstützen. Er ordnete auch die Einrichtung eines einheitlichen Befehlsteils an, um die Koordination der Hilfsmaßnahmen zu verbessern. Die Bewohner in Bogotá und anderen Städten berichteten, dass sie das Erdbeben spürten, und einige Fernsehprogramme wurden unterbrochen, um die Situation zu berichten. Die genaue Tiefe des Erdbebens wurde auf 96 Kilometer geschätzt, was auf eine tief sitzende Quelle hinweist. Die genaue Zahl der Toten wird weiterhin erhoben.





























