Die Integrationsministerin Claudia Bauer hat am Mittwoch in der ZiB 2 das neu in Kraft getretene Kopftuchverbot an Schulen für Mädchen unter 14 Jahren verteidigt. Sie betonte, dass das Verbot den Schutz der Kinder vor einem Identitätsverlust gewährleiste. Bauer argumentierte, dass das Tragen von Kopftüchern in der Schule die Sichtbarkeit der Kinder beeinträchtige und somit ihre Integration in die Gesellschaft erschwere.

Die Regelung gilt für alle öffentlichen Schulen in Österreich und verbietet das Tragen von Kopftüchern, sofern es als religiöse oder kulturelle Ausrichtung verstanden werde. Die Ministerin betonte, dass die Entscheidung auf einer breiten gesellschaftlichen Diskussion beruhte und im Interesse der Bildungsgerechtigkeit stehe.

Bauer erklärte, dass das Verbot nicht auf die religiöse Praxis abzielen solle, sondern vielmehr darauf, dass Kinder in der Schule sichtbar bleiben sollen. Sie verwies auf die Bedeutung der Integration und die Notwendigkeit, dass alle Kinder in der Schule gleichberechtigt behandelt werden.