Der Linke-Chef Luigi Pantisano fordert erneut die Enteignung großer Wohnungskonzerne in Berlin. Die Partei verlangt dies als Voraussetzung für eine Regierungsbeteiligung. Pantisano betont diese Position in einem Sommerinterview mit dem ZDF (spiegel.de).
Die Forderung, die bereits vorher geäußert wurde, wird nun im Berliner Wahlkampf wieder aufgegriffen. Pantisano leitet die Linke seit zwei Monaten und nutzt die Gelegenheit, um seine politischen Prioritäten zu unterstreichen. Die Enteignung von Wohnungskonzernen gilt als dringend notwendig, um Mietpreissteigerungen einzudämmen.
Die Idee ist zwar nicht neu, aber die aktuelle politische Situation gibt ihr neuen Schwung. Pantisano betont, dass die Linke nur an der Regierung beteiligt werden könne, wenn die Enteignung umgesetzt werde. Die Forderung polarisiert und wirft Fragen zu Eigentumsrechten und staatlicher Intervention auf.



























