Spanien hat Italien eine Frist gesetzt, um die Grenzkontrollen zu beenden, die nach dem Ansturm auf die spanische Exklave Ceuta eingeführt wurden. Die spanische Regierung warf der italienischen Regierung vor, mit Maßnahmen gegen die Freizügigkeit im Schengenraum zu verstoßen. Italien hatte am 1. August Grenzkontrollen für den Luft- und Seeverkehr mit Spanien eingeführt, was zu einem diplomatischen Konflikt führte. Spanien droht mit Gegenmaßnahmen, falls Italien die Grenzen nicht bis zum 9. August wieder öffnet (faz.net).
Tausende Minderjährige kamen allein nach Ceuta, doch viele wurden illegal nach Marokko zurückgeschickt oder mussten auf der Straße schlafen. Die spanische Regierung kritisierte die rechtswidrigen Rückführungen und betonte, dass für diese Kinder ein Schutzverfahren vorgeschrieben ist. Zudem fehlen ausreichend Aufnahmeplätze, was die Situation verschärft (spiegel.de).
Die Spanier fordern Italien zur Wiedereröffnung der Grenzen auf, um die Bewegungsfreiheit zu wahren. Die italienische Regierungschefin Meloni hatte den Schengenraum für Spanier geschlossen, was Spanien als Verstoß gegen die Grundrechte ansah. Die Spanier drohten mit „verhältnismäßigen Maßnahmen“, falls Italien nicht auf ihre Forderungen eingehen würde (n-tv.de).


























