Neuseeland plant die Überarbeitung des Urheberrechts im Bereich KI bis 2027. Das Kabinett hat das Handelsministerium beauftragt, bis zum 31. März 2027 einen neuen rechtlichen Rahmen zu entwickeln. Hintergrund ist die sogenannte Fair-Dealing-Lücke. Während andere Länder das Konzept des Fair Use anerkennen, bleibt Neuseeland bisher auf das engere Fair Dealing angewiesen. Die Untersuchung soll klären, wie KI-generierte Werke rechtlich behandelt werden sollen. Die Regierung will damit den Schutz von Urheberrechten im Zeitalter der KI-Technologie verbessern. Die neuen Regeln könnten den Schutz von kreativen Werken stärken und gleichzeitig die Nutzung von KI-Tools regulieren. Die Ergebnisse sollen im Jahr 2027 vorgestellt werden.