Prinz Harry und weitere Prominente müssen nach einer gescheiterten Klage gegen den Boulevardzeitungsverlag ANL Prozesskosten in Höhe von 9,5 Millionen Pfund zahlen. Die Klage hatte sich gegen fragwürdige Recherchemethoden des Verlags gerichtet. Die britische Königsfamilie hatte den Prozess angestrebt, doch das Gericht entschied, dass die Klage nicht begründet sei. Die Beteiligten müssen nun die Kosten tragen, die im Verlauf des Verfahrens entstanden sind.

Die Klage war im Jahr 2022 eingereicht worden und hatte den Schwerpunkt auf der Berichterstattung über die Familie. Der Verlag wurde vorgeworfen, ungenaue oder unangemessene Methoden angewandt zu haben. Die Entscheidung des Gerichts zeigt, dass die Kläger nicht den Erfolg erzielen konnten, den sie sich erhofften. Die Kostenbelastung betrifft sowohl den Prinz als auch andere prominente Parteien, die an der Klage beteiligt waren.

Die Entscheidung unterstreicht, dass auch Prominente bei rechtlichen Auseinandersetzungen mit Medienunternehmen Kosten tragen können. Der Fall hat in der Öffentlichkeit Aufmerksamkeit erregt, da es um die Rechtslage bei der Berichterstattung über Persönlichkeiten geht. Die genaue Höhe der Kosten und die weiteren Folgen bleiben für die Beteiligten zu klären.