Der deutsche Außenminister Johann Wadephul war am Dienstag in Kiew, als russische Ballistenzüge den Vorort der ukrainischen Hauptstadt trafen. Die Angriffe fanden während der Gespräche statt, in denen Wadephul mit ukrainischen Behörden über mögliche Verhandlungen mit Russland diskutierte. Der Minister kündigte unverzüglich weitere militärische Unterstützung für die Ukraine an, um deren Verteidigungskapazitäten zu stärken.
Die Angriffe auf den Vorort Kiew zeigten, dass Russland weiterhin zivile Ziele unter Feuer nimmt. Laut Berichten der ukrainischen Medien wurden bei den Raketenangriffen mehrere Gebäude beschädigt, und die Zivilbevölkerung wurde in der Region in Alarmbereitschaft versetzt. Die ukrainische Luftverteidigung kämpfte erneut gegen die Angriffe, doch die Situation bleibt angespannt.
Zusätzlich berichteten Medien über einen Drohnenangriff auf ein Einkaufszentrum in der südöstlichen Stadt Krywyj Rih, bei dem mindestens 16 Menschen starben. Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj warf Russland einen Terroranschlag auf Zivilisten vor. Die Such- und Rettungsarbeiten dauern an, und die Zahl der Verletzten ist hoch.
Die Angriffe unterstreichen die intensivierten militärischen Auseinandersetzungen zwischen Russland und der Ukraine. Die internationale Gemeinschaft reagiert mit weiteren Hilfsmaßnahmen, doch die Lage bleibt ungewiss.





























