Die russische Botschaft in Berlin hat erstmals zur Sprengstoff-Drohne am Flughafen Leipzig/Halle Stellung genommen. Russland bestreitet jegliche Verantwortung und bezeichnet den Vorfall als „fingierte Provokation“, die Kiew diene, berichten mehrere Medien (spiegel.de, n-tv.de). Die Drohne wurde am 28. April auf dem Flughafen gefunden und wird als Anschlagsversuch eingestuft. Die Bundesanwaltschaft ermittelt nun in dem Fall.
Die deutsche Regierung hält sich bislang mit Schuldzuweisungen zurück, doch Experten vermuten, dass Russland hinter dem Vorfall stehe. Die russische Botschaft betont, dass es keine hybriden Angriffe gegen Deutschland gebe. Zudem reagiert Moskau auf die Vorwürfe mit der Behauptung, der Vorfall sei eine „Provokation“, um Stimmung zu machen.
Ein neuer Drohnenzwischenfall nahe Köln löste in Nordrhein-Westfalen Aufsehen aus. Der Kreml äußert sich erstmals zu dem Vorfall in Leipzig, doch bislang gibt es keine konkreten Erkenntnisse über die Herkunft der Drohne. Die Ermittlungen laufen weiter.


























