Der französische Astronaut Thomas Pesquet hat während einer Pressekonferenz die Bedeutung der wissenschaftlichen Forschung an Bord der Internationalen Raumstation (ISS) hervorgehoben. Er betonte, dass Europa von der ISS-Mission profitieren könne, wenn die wissenschaftlichen Erträge optimiert würden. Pesquet, der derzeit an Bord der ISS ist, verwies auf die strategische Bedeutung der Raumfahrt für Europa und forderte sowohl die Europäische Raumfahrtagentur (ESA) als auch sein Heimatland Frankreich auf, die Forschungsmöglichkeiten voll auszuschöpfen.
Die ESA plant in den kommenden Jahren mehrere Missionen zur ISS, bei denen europäische Wissenschaftler und Ingenieure an verschiedenen Projekten arbeiten. Pesquet betonte, dass die Forschung auf der ISS nicht nur für die Raumfahrt, sondern auch für andere wissenschaftliche Disziplinen von großer Bedeutung sei. Er verwies auf die Möglichkeit, neue Technologien und Experimente zu entwickeln, die in der Erde nicht möglich wären.
Die Diskussion um die wissenschaftliche Nutzung der ISS ist Teil eines größeren Kontextes, in dem Europa versucht, seine Abhängigkeit von anderen Raumfahrtmächten zu verringern. Pesquet betonte, dass die Zusammenarbeit zwischen Ländern und Institutionen entscheidend für den Erfolg solcher Missionen sei. Seine Aussagen unterstreichen die Bedeutung der Raumfahrt für die Zukunft Europas.




























