Am 6. Oktober 2001 gab die Stadt New York intern eine Warnung vor Asbest. Gleichzeitig erklärte Bürgermeister Rudolph Giuliani die Luft als sicher. Dieser Kontrast hat nun Forscher alarmiert. Sie berichten, dass Zehntausende Menschen in New York nach dem 11. September 2001 Krebs erkrankten. Viele davon wurden in den Ruinen des World Trade Centers ausgesetzt. Die Forschung deutet einen Zusammenhang zwischen der Asbest-Exposition und den erhöhten Krebsraten an.

Die Studien zeigen, dass die Asbestpartikel, die durch die Zerstörung der Türme in die Luft gelangten, langfristige gesundheitliche Folgen haben können. Experten betonen, dass die Warnung der Stadt nicht ausreichend kommuniziert wurde. Die Ergebnisse der Forschung werfen Fragen auf, ob die damalige Reaktion angemessen war. Die Ergebnisse sind noch nicht vollständig veröffentlicht, aber sie eröffnen neue Diskussionen über die langfristigen Auswirkungen von 9/11.