Ukraine und Russland intensivieren den Krieg im Schwarzen Meer, wobei Drohnenangriffe und Beschuss von Getreidehäfen die Lage verschlimmern. Laut einer Nachricht aus der Ukraine wurden im Juni 7,2 Milliarden Euro Hilfsgelder zugesagt, der höchste Betrag seit April 2024. Russland greift dabei insbesondere den Hafen von Ismajil an, einen wichtigen Umschlagplatz für Getreide und Rohstoffe. Die Angriffe führen zu steigenden Lebensmittelpreisen weltweit, einschließlich in Deutschland.

Zudem wurde ein russischer Offizier in der Krim getötet, wobei Russland den ukrainischen Geheimdienst beschuldigt. Die Ukraine reagiert nicht. In der Region Odesse traf eine Drohne einen Passagierzug. Gleichzeitig bietet die Ukraine Russland eine Feuerpause im Schwarzen Meer an, was auf eine Verschärfung der Konflikte hindeutet.

Die Zahl der getöteten Zivilisten erreicht einen Höchststand seit Mai 2022, mit über 400 Toten. Obwohl Moskau und Kiew humanitäre Kontakte halten, bleibt der Krieg weiterhin unerbittlich. Die Schweiz und andere Länder reagieren auf die Fluchtbewegungen von Russen, die in der Ukraine und im Kriegsgebiet leiden.