Das zweitägige „Zukunftsforum“ des ORF begann am Donnerstag im Medienministerium mit Plädoyers für einen starken und unabhängigeren öffentlich-rechtlichen Rundfunk. Medienminister Andreas Babler (SPÖ) betonte in seiner Eröffnungsrede die Notwendigkeit, den ORF zu modernisieren und gleichzeitig seine Unabhängigkeit zu stärken. Er sprach von einem „schlankeren, digitaleren, transparenteren und bürgernäheren“ Rundfunk.

Die Generaldirektorin Ingrid Thurnher plädierte für eine stärkere Publikumssicht. Zudem betonten mehrere Redner die Bedeutung des ORF als zentraler Informationsquelle. Die Diskussion um die Zukunft des öffentlich-rechtlichen Rundfunks bleibt weiterhin ein zentraler politischer Streitpunkt.