In Kärnten sind in zehn Jahren vier Menschen nach Stichen von Bienen, Wespen oder Hornissen gestorben. Laut einer aktuellen Studie des Kärntner Forstverbands (KFV) steigt die Gefahr durch solche Stiche, insbesondere durch Wespen. Im Juli dieses Jahres starb ein 57-jähriger Mann in Osttirol vermutlich nach einem Wespenstich. Dies ist der vierte Todesfall in der Region seit 2016.

Der KFV warnt vor lebensgefährlichen Stichen und betont, dass die Anzahl der Insekten in der Region zunimmt. Experten vermuten, dass klimatische Veränderungen und der Rückgang von Naturhabitaten die Populationen von Bienen und Wespen beeinflussen. In der Vergangenheit gab es bereits mehrere Fälle, bei denen Menschen aufgrund von Insektenstichen schwer verletzt wurden.

Die Behörden rufen zu Vorsicht auf und empfehlen, bei einem Stich sofort medizinische Hilfe zu suchen. In einigen Fällen können die Stiche lebensbedrohliche Allergien auslösen. Die Kärntner Forstbehörde betont, dass die Sicherheit der Bevölkerung eine Priorität sei.

Die Situation erfordert eine Aufklärung der Bevölkerung über die Gefahren von Insektenstichen und die richtige Reaktion im Notfall.