Ein Prüfbericht des steirischen Gesundheitsfonds hat schwere Vorwürfe gegen das Spital und die Apotheke der Barmherzigen Brüder in Graz erhoben. Laut den Berichten sollen die Apotheke dem Spital Aufschläge für Medikamente berechnet haben. Das Spital wiederum soll diese Kosten an das Land weitergereicht haben. Die Vorwürfe beziehen sich auf mögliche unzulässige Preisgestaltung. Die Barmherzigen Brüder, eine religiöse Organisation, betreiben das Spital und die Apotheke in Graz. Die genauen Umstände und die Höhe der möglichen Beträge sind noch nicht bekannt. Die Behörden prüfen derzeit die Anschuldigungen. Es ist noch keine offizielle Bestätigung der Vorwürfe erfolgt. Die Betroffenen haben sich bislang nicht zu den Anschuldigungen geäußert. Die Untersuchung könnte weitreichende Folgen haben.