Die acht Ministerpräsidenten der CDU haben sich nach dem Wahldebakel in Sachsen-Anhalt öffentlich hinter Bundeskanzler Friedrich Merz gestellt. Die Unterstützung der Regierungschefs der Länder zeigt, dass die CDU-Führung den Kanzler weiterhin als Führungsfigur im Parteikader sieht. Die Ministerpräsidenten betonten, dass sie sich gegen Personaldiskussionen im Parteikader aussprechen. Zudem haben sie sich vor dem Hintergrund von Spekulationen über Merzs politische Zukunft geschlossen. Merz selbst blieb in Berlin, statt wie geplant in New York an der UN-Generaldebatte teilzunehmen. Die Krise um seine Position hat den Kanzler offenbar zum Umdenken gezwungen. Die CDU-Ministerpräsidenten betonten, dass sie die politische Zukunft der Partei gemeinsam gestalten wollen. Die Unterstützung für Merz bleibt jedoch ein Zeichen der Solidarität innerhalb der CDU, nicht einer endgültigen Klärung seiner Position.
CDU-Ministerpräsidenten unterstützen Merz nach Wahldebakel

























