Martin Gutzeit, ein prominenter Bürgerrechtler aus der ehemaligen DDR, ist im Alter von 74 Jahren in Berlin verstorben. Er war 1989 Mitbegründer der Ost-SPD und später langjähriger Beauftragter der Stadt Berlin für die Stasi-Unterlagen. Gutzeit engagierte sich aktiv für mehr Freiheit und Menschenrechte in der DDR und spielte eine wichtige Rolle in der Aufarbeitung der kommunistischen Vergangenheit. Sein Tod markiert den Verlust eines bedeutenden Akteurs der deutschen Nachgeburt. Die Stadt Berlin hat ihn als einen der wichtigsten Vertreter der Bürgerrechtsbewegung im Osten gesehen. Seine Arbeit für die Aufklärung der Stasi-Akten hat bis heute Auswirkungen.