Die EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen hat in Straßburg drei neue Initiativen vorgestellt. Erstens eine umfassende Strategie zur Integration künstlicher Intelligenz in die europäische Gesellschaft. Zweitens ein Gesetzesvorschlag für ein EU-weites Verbot von Social-Media-Plattformen für Kinder unter 13 Jahren. Drittens eine engere Partnerschaft mit Kanada, um den transatlantischen Austausch zu stärken.
Die KI-Strategie umfasst Gespräche mit führenden US-amerikanischen Forschungsinstituten über Risiken und industrielle Bemühungen. Dabei sollen sowohl Innovation als auch ethische Aspekte berücksichtigt werden. Gleichzeitig wird ein Gesetz vorgeschlagen, das den Zugang zu sozialen Medien für junge Kinder beschränkt. Die EU will damit den Schutz von Jugendlichen im digitalen Raum verbessern.
Die Partnerschaft mit Kanada wird als Teil einer strategischen Ausrichtung verstanden. Außenministerin Meinl-Reisinger betont, dass Kanada politisch eng mit der EU verbunden ist. Von der Leyen betont in ihrer Rede, dass die Zusammenarbeit mit dem nordamerikanischen Land eine Priorität sei. Die Initiativen sollen im kommenden Monat weiter konkretisiert werden.
Die Plattform, über die die Rede gestreamt wird, hat in der Vergangenheit Kritik erfahren. Dennoch wird die Initiative als Schritt zur Modernisierung der EU angesehen. Die drei Themen spiegeln die aktuellen Herausforderungen und Ziele der Europäischen Union wider.

























