Die EU berät derzeit über zusätzliche Sanktionen gegen Russland nach dem gescheiterten Drohnenangriff auf dem Flughafen Leipzig/Halle. Die deutsche Bundesregierung hat den Vorfall dem russischen Staat zugeschrieben, was von der AfD in Frage gestellt wird. Die EU-Außenminister tagen in Irland, um mögliche Maßnahmen zu diskutieren. Die Chefdiplomatin Kaja Kallas betonte, dass der Anschlag "alle Merkmale von staatlich gefördertem Terrorismus" aufweise. Mehrere Parteien fordern härtere Konsequenzen, während CDU-Außenpolitiker Roderich Kiesewetter kritisiert, dass Deutschland weiterhin eine "gewisse Romantisierung" gegenüber Russland zeige. Die EU plant, bis zu 1.600 weitere Personen und Unternehmen im militärisch-industriellen Komplex Russlands zu sanktionieren. Die deutsche Regierung betont, die Bevölkerung über den Vorfall transparent zu informieren.