Die Europäische Zentralbank (EZB) hat ihre Leitzinsen am Freitag um 0,25 Prozentpunkte auf 2,5 Prozent erhöht. Dieser Schritt folgt auf die gestrige Entscheidung, bei der die EZB bereits die Zinsen um 0,5 Prozentpunkte angehoben hatte. Die Erhöhung erfolgt im Zuge der Kampf gegen die Inflation, die in der Eurozone weiterhin auf über 3,5 Prozent steigt. Die EZB begründete die Maßnahme mit der Notwendigkeit, die Inflation langfristig zu senken und die Währungskraft zu stabilisieren.
Gleichzeitig wird in den USA die Zinswende der Federal Reserve diskutiert. Analysten erwarten, dass die US-Zentralbank in den kommenden Monaten ebenfalls Zinsen erhöhen wird, um die Inflation zu bekämpfen. In Großbritannien bleibt die Zentralbank (BoE) laut Erwartungen bei den Zinsen bei 3,75 Prozent. Die Energiekrise und die steigenden Ölpreise, die in der Nacht auf 110 Dollar stiegen, spielen eine zentrale Rolle in der Debatte um die Zinspolitik. Die EZB betont, dass die steigenden Preise die Inflationserwartungen weiter erhöhen und die Zinspolitik komplizieren.



























