Großbritannien hat Sanktionen gegen den Handel mit Waren aus israelischen Siedlungen im Westjordanland verhängt. Die Labour-Regierung unter Premierminister Ed Miliband will damit den Bau von Siedlungen stoppen und die Zweistaatenlösung schützen. Die Maßnahmen sind Teil einer internationalen Initiative, an der zwölf Länder, darunter die EU und Kanada, beteiligt sind.
Israel reagiert mit der Schließung des britischen Konsulats in Jerusalem. Die israelische Regierung kündigt konsequente Gegenmaßnahmen an. Die Sanktionen sollen den Import von Produkten aus völkerrechtswidrigen Siedlungen verbieten. Experten warnen vor einem Eskalationsrisiko.
Die britische Regierung betont, dass die Sanktionen symbolisch sind und nicht direkt den Handel beeinträchtigen. Dennoch wird die Situation in der Region als kritisch eingeschätzt. Die israelische Regierung bestreitet, die Siedlungen würden den Friedensprozess behindern.
Die Spannungen zwischen Großbritannien und Israel steigen. Die Reaktionen zeigen, wie komplex die diplomatischen Beziehungen sind. Die Zukunft der Siedlungen und der Friedensverhandlungen bleibt unklar.

























