Ein neuer Hauterreger, der bisher hauptsächlich bei Tieren vorkam, breitet sich zunehmend unter Menschen in Europa aus. Dermatophilus congolensis, ein Bakterienstamm, der ursprünglich bei Tieren auftritt, hat in den letzten Jahren vermehrt Infektionen bei Menschen ausgelöst. Experten beobachten einen Anstieg der Fälle, insbesondere in Regionen mit hohem Tierkontakt. Die Infektionen verlaufen meist mild, können aber bei Risikogruppen schwerwiegende Folgen haben. Die genaue Verbreitungsweise ist noch nicht vollständig geklärt. Forscher warnen vor der Notwendigkeit einer intensiveren Überwachung und weiteren Untersuchungen. Die Infektionen treten häufig in Form von Hautausschlägen oder Wunden auf. Die genetische Analyse der Bakterien zeigt Unterschiede im Vergleich zu den Tiereinfektionen. Die Forschung sucht nach möglichen Faktoren, die den Übergang vom Tier zum Menschen ermöglicht haben. Die öffentliche Gesundheitsbehörden betonen die Bedeutung von Hygienemaßnahmen und Vorsicht bei Tierkontakt. Die Situation bleibt weiterhin unter Beobachtung.
Neuer Hauterreger infiziert Menschen in Europa
























