Die Erfinder der satirischen Zeichentrickserie „South Park“, Trey Parker und Matt Stone, haben den Namen ihrer Show auf „South America“ geändert. Die Entscheidung folgt auf die Umbenennung mehrerer Orte durch US-Präsident Donald Trump, darunter der Bundesstaat New Mexico und der See Lake Ontario. Die Macher der Serie, die bereits in der Vergangenheit auf Trumps Politik reagiert haben, wollen nun erneut auf den US-Präsidenten aufmerksam machen.

In einer Mitteilung auf der Plattform X erklärten Parker und Stone, dass sie den Namen geändert haben, „inspiriert vom Mut und Patriotismus von Apple und Google“. Der neue Name soll eine kritische Haltung gegenüber Trumps Politik zeigen. Die Änderung wurde bereits auf dem Profil der Serie in sozialen Netzwerken umgesetzt.

Die satirische Serie, die in den USA bekannt ist, hat in der Vergangenheit häufig politische Themen behandelt. Die Umbenennung des Show-Namens ist ein weiterer Versuch, auf die Politik Trumps zu reagieren. Die Macher betonen dabei, dass sie die Entscheidung bewusst und als satirische Reaktion auf die aktuellen Ereignisse treffen.

Die Reaktion auf die Umbenennung durch Trump ist in der US-Bevölkerung und in der Medienlandschaft kontrovers. Viele sehen darin eine bewusste politische Haltung, während andere die Entscheidung als übertrieben oder unangemessen bezeichnen. Die Serie bleibt jedoch ein wichtiger Teil der satirischen Kultur in den USA.