Schweiz startet Asylüberstellungen nach Italien nach Berliner Vorbild
Nach fast vier Jahren Pause hat die Schweiz angekündigt, die schrittweise Wiederaufnahme der Asylüberstellungen nach Italien zu beginnen. Erste Einsätze sind ab Ende August geplant. Die Entscheidung folgt dem Beispiel Deutschlands, das bereits vor längerer Zeit eine ähnliche Maßnahme eingeleitet hatte. Die Schweiz und Italien arbeiten derzeit an einem Abkommen, um die Überstellungen zu koordinieren. Die Bundesregierung in Bern betont, dass die Maßnahme im Einklang mit internationalen Verpflichtungen erfolge. Die Überstellungen sollen die Belastung der Schweizer Asylverwaltung reduzieren und die Integration der Asylsuchenden beschleunigen. Die genaue Umsetzung und die Anzahl der betroffenen Personen sind noch nicht vollständig bekannt. Die italienische Regierung hat die Initiative begrüßt und betont, dass die Zusammenarbeit im Interesse aller Beteiligten sei.


























