Ukrainischer Präsident Wolodymyr Selenskyj hat am Montag erstmals einen Staatsbesuch in Serbien absolviert. Der Besuch fällt in die Wahlperiode des serbischen Staatschefs Aleksandar Vučić und wird als politischer Schachzug interpretiert, um Wähler zu gewinnen. Selenskyj traf Vučić in Belgrad und zeigte öffentlich Solidarität mit der Ukraine, was als Zeichen für eine stabile Zusammenarbeit im Kampf gegen Russland gewertet wird (diepresse.com).
Die Beziehung zwischen Serbien und der Ukraine bleibt trotz unterschiedlicher politischer Ausrichtungen stabil. Beide Seiten profitieren von der Kooperation, auch im Kriegszeitalter. Vučić betonte die Unterstützung für die Ukraine und betonte die Notwendigkeit einer gemeinsamen Haltung gegenüber Russland. Selenskyj lobte die Zusammenarbeit und betonte, dass Serbien eine wichtige Rolle in der Region spielt (derstandard.at).
Serbien hat bislang Sanktionen gegen Russland verweigert und bleibt somit ein strategischer Partner Moskau. Dennoch hat Vučić den Besuch von Selenskyj ermöglicht, um seine Position als Vermittler und Vertrauensperson zu unterstreichen. Die Gespräche finden im Kontext des weiterhin eskalierten russischen Angriffskriegs statt und zeigen, dass die Beziehungen zwischen den Ländern weiterhin komplex und dynamisch sind (n-tv.de).
![Serbiens Seiltanz: Russland-Freund Vučić nähert sich plötzlich der Ukraine an [premium]](https://live.staticflickr.com/65535/52478026333_db18e04fac_b.jpg)



























