Spanien hat am Samstag Grenzkontrollen für Reisende aus Italien eingeführt, als Reaktion auf italienische Maßnahmen an der spanischen Exklave Ceuta. Die Kontrollen gelten für Flüge und Schiffe und sollen die Migrationssituation entlang der Grenze zwischen Italien und Spanien regulieren. Die Maßnahme wurde in der Nacht auf Samstag in Kraft gesetzt (derstandard.at).
Die Spanier warfen Rom vor, EU-Interessen zu gefährden, und betonten, dass die Kontrollen notwendig seien, um die Sicherheit an der Grenze zu gewährleisten (derstandard.at). Italien hatte zuvor Grenzkontrollen eingeführt, um die Fluchtbewegungen zu kontrollieren, was Madrid scharf kritisiert hatte (spiegel.de).
Die Spanier reagierten nun mit Gegenmaßnahmen, um die Migrationssituation zu stabilisieren. Die italienische Regierung bestätigte, dass die Grenzkontrollen für Menschen aus Spanien weiterhin bestehen, trotz der Kritik aus Madrid (zeit.de). Die Spanier betonten, dass die Maßnahmen im Einklang mit EU-Richtlinien erfolgen.



























