Eine Drohne mit Sprengstoff wurde am Flughafen Leipzig/Halle in der Nacht auf Mittwoch entdeckt, berichten deutsche Medien (bild.de). Die Bundesanwaltschaft hat Ermittlungen eingeleitet, um den Hintergrund des Vorfalls zu klären (ad-hoc-news.de).

Laut den Angaben der Polizei war die Drohne in der Nähe des Flughafens gelandet. Die Bundespolizei und Spezialisten haben die Drohne entschärft, um eine Gefahr für die Flugzeuge und Passagiere zu vermeiden (it-boltwise.de). Die Drohne wurde in der Nähe einer Antonow-Maschine gefunden, die zum Zeitpunkt des Vorfalls leer war (it-boltwise.de).

Die Bundesinnenministerin, Alexander Dobrindt, vermutet, dass der Vorfall auf hochprofessionelle Täter zurückgeht und schließt auch „fremde Mächte“ als Drahtzieher nicht aus (epaper.neue.at). Die Ermittlungen sind noch in vollem Gange, und die Sicherheitsbehörden prüfen, ob es sich um einen Anschlag handelt.

Die Sicherheitsmaßnahmen an Flughäfen, einschließlich moderner Drohnenabwehrsysteme, werden nun unter besonderem Interesse betrachtet (morgenpost.de). Der Flughafen Leipzig/Halle ist aufgrund seiner strategischen Lage und seiner Frachtkapazitäten von großer Bedeutung (spiegel.de).

Sources
  • BILD — Strack-Zimmermann: Russland steckt hinter der Drohnen-Bombe!
  • it boltwise — drohnenvorfall-leipzig-flughafen-munition-an-124
  • ad-hoc-news.de — Flughafen Leipzig: Bundesanwaltschaft übernimmt Ermittlungen zu Sprengstoff-Drohne
  • news.google.at — Flughafen Leipzig/Halle: Was wir über die Sprengstoffdrohne am Flughafen Leipzig/Halle wissen - DIE ZEIT
  • zeit.de — Flughafen Leipzig/Halle: Von Profis gebaut, im Handel nicht erhältlich
  • Spiegel — Der Leipziger Flughafen, Drehkreuz der Welt
  • neue.at — Munition im Visier?
  • Berliner Morgenpost — Mit Netzen und Störsendern: So funktioniert die Drohnenabwehr an Flughäfen