Pedro Sánchez, der spanische Premierminister, verbringt seinen Sommerurlaub auf Lanzarote, während Spanien unter massivem Druck steht, nach der Migrationskrise in Ceuta. Die Situation in der spanischen Exklave hat zu einem dramatischen Ansturm von Migranten geführt, bei dem mindestens 19 Menschen starben. Zehntausende versuchten, mit Schwimmreifen in die spanische Exklave zu gelangen, was europäische Staaten in die Pflicht nahm.
Die EU-Innenminister beraten heute über die Konsequenzen der Krise. Österreich fordert ein Asylverfahren außerhalb der EU, während der EVP-Chef Manfred Weber Spanien vorwirft, den Kurs zu verfehlen. Weber betont, dass niemand in Ceuta sterben müsse, und drängt auf eine Änderung der Migrationspolitik. Die militärische Sicherung der Grenze wurde im Mai 2021 erstmals wieder aktiviert, um den Andrang zu stoppen.


























