Der russische Botschaft in Berlin hat erstmals zur Drohnenattacke am Flughafen Leipzig/Halle Stellung genommen und den Vorfall als „fingierte Provokation“ bezeichnet, die Kiew diene. Dies teilte die russische Botschaft am Freitag mit. Laut russischer Behörden gebe es keine hybriden Angriffe auf Deutschland, betonte die Botschaft.

Der deutsche Sicherheitsrat tagte nach dem Vorfall in Leipzig. Bundeskanzler Friedrich Merz beriet mit Teilen der Bundesregierung über den mutmaßlichen Anschlagsversuch. Der Nationale Sicherheitsrat traf sich telefonisch am 4. August 2026 unter der Leitung des Kanzlers. Regierungssprecher Steffen Kornelius bestätigte den Austausch in Berlin.

Die Drohne, die Sprengstoff enthielt, wurde am Flughafen Leipzig/Halle entdeckt. Die Behörden untersuchen den Vorfall. Russland bestreitet jede Verantwortung und wirft Kiew eine Provokation vor. Die Sicherheitsbehörden in Deutschland erwägen zusätzliche Maßnahmen gegen Drohnenangriffe.

Die Situation bleibt spannend, da die Untersuchungen weiterlaufen und die politischen Spannungen zwischen Russland und Deutschland sich spiegeln.

Sources
  • n-tv.de — Russland weist Verantwortung für Drohnenvorfall zurück
  • faz.net — Kolumne „Uni live“: Studieren in der Hitzewelle
  • news.at — Deutscher Sicherheitsrat tagt nach Drohnenvorfall in Leipzig
  • t-online.de — Hotel Adlon