Der Linzer Ex-Bürgermeister Klaus Luger wurde am Freitagnachmittag vom Landesgericht Linz im Untreueprozess freigesprochen. Das Gericht entschied, dass er keine Untreue begangen habe. Die Verhandlung war von zahlreichen Medien und Zuschauern besucht worden. Luger, Mitglied der SPÖ, stand im Mittelpunkt der Verhandlung, nachdem ihm vorgeworfen wurde, ein Gutachten in Auftrag gegeben zu haben, das ihm selbst zugutekommen sollte.
Die Staatsanwaltschaft hatte den Fall im Zusammenhang mit der Brucknerhausaffäre angetreten. Luger war im Juli erstmals vor Gericht erschienen, als das Verfahren vertagt wurde, um weitere Gutachter einzuladen. Die Stellungnahmen dieser Gutachter wurden im Laufe der Verhandlung verlesen. Das Urteil ist nicht rechtskräftig.
Die ÖVP kritisierte in der Vergangenheit die Linzer SPÖ wegen der Affäre. Neue Vorwürfe zu Kosten in der Luger-Affäre könnten das Verfahren weiter belasten. Luger bleibt damit im Zentrum öffentlicher Diskussionen.
Die Verhandlung zeigte, wie komplex solche Prozesse sein können. Die Entscheidung des Gerichts bleibt vorerst bestehen, bis eine Berufung erfolgt.



























