Eine Drohne mit Sprengstoff ist am Flughafen Leipzig entdeckt worden. Die Bundesanwaltschaft in Karlsruhe hat die Ermittlungen übernommen, nachdem die Drohne in der Nacht zum Mittwoch in der Nähe des ukrainischen Antonow-Flugzeugs gefunden wurde (de.nachrichten.yahoo.com). Die Behörde verdächtigt einen gefährlichen Eingriff in den Luftverkehr (zeit.de).
Die ukrainische Antonow-Maschine war in der Nähe des Flughafens gelandet, doch sie hatte keine Munition geladen, wie zuvor berichtet wurde. Beobachter vermuten, dass Moskau hinter dem versuchten Anschlag steckt, um Widerstand gegen die Ukraine-Hilfen in Deutschland zu schüren (n-tv.de). Die Drohne wurde unschädlich gemacht, ohne Schäden zu verursachen.
Die Bundesregierung reagiert defensiv, während einige Politiker den Vorfall als Sache der Nato betrachten. Verkehrsminister Bilger überlegt, das Lkw-Sonntagsfahrverbot zu streichen, und die Grünen fordern eine Sitzung des Nationalen Sicherheitsrates (faz.net). Die Ermittlungen sind in vollem Gange, doch bislang ist keine konkrete Verantwortung festgestellt worden.


























