In Thüringen verlassen fast die gesamte Landtagsfraktion der BSW die Partei. Zehn Abgeordnete kündigten ihren Austritt an, doch sie bleiben vorerst in der Regierungskoalition. Ministerpräsident Mario Voigt betont, dass die Regierung weiterarbeiten werde. Die Parteigründerin Sahra Wagenknecht sieht den Schritt als gezieltes Manöver. Sie wirft der Koalition vor, mit Rechtsradikalen zu flirten. Die Abgeordneten, die aus der Partei ausgetreten sind, wollen jedoch weiterhin in der Regierung bleiben. Fraktionschefin Hupach versichert, dass die Koalition mit CDU und SPD erhalten bleiben werde. Die Situation bleibt unklar, da die Abgeordneten den Austritt aus der Fraktion noch nicht vollständig durchgeführt haben. Die politische Landschaft in Thüringen wird dadurch weiter kompliziert.
BSW in Thüringen: Fraktion verlässt Partei, Regierung bleibt



















