Die Bundesregierung hat Russland nach dem versuchten Anschlag mit einer Sprengstoff-Drohne auf dem Flughafen Leipzig/Halle für den Vorfall verantwortlich gemacht. Innenminister Alexander Dobrindt und Außenminister Johann Wadephul bestätigten am Dienstag in Berlin, dass der Angriff in russischem Auftrag verübt worden sei. Als Reaktion sollen eine Reihe neuer Strafmaßnahmen gegen Russland verhängt werden.
Moskau kündigte hingegen Gegensanktionen an und bezeichnete die deutschen Maßnahmen als „schweren Fehler“. Kremlsprecher Dmitri Peskow kritisierte die Anschuldigungen, da Deutschland keine Beweise für die Schuldzuweisung vorlege. Zudem warnte der Kreml vor einer Eskalation des Konflikts.
Der Vorfall hat die Spannungen zwischen Berlin und Moskau erneut verschärft. Die EU und die NATO zeigten Solidarität mit Deutschland und betonten die gemeinsame Haltung gegenüber hybriden Bedrohungen. Die Bundesregierung betont, dass die Ermittlungen zu dem Vorfall nun abgeschlossen sind.




















