Der deutsche Außenminister Heiko von der Leyen hat am Dienstag den russischen Geschäftsträger der deutschen Botschaft in Moskau zu einer Verhandlung eingeladen, nachdem Russland angekündigte Sanktionen gegen das Land angekündigt hatte. Die Maßnahmen, die im Zusammenhang mit der Verfolgung von russischen Agenten im Westen stehen, haben in Berlin eine scharfe Reaktion ausgelöst. Die Regierung hat die Versuche Moskau, seine Einflussnahme zu verstärken, als unzulässig bezeichnet.
Zudem hat der CDU-Politiker Röttgen den Druck auf die russische Schattenflotte erhöht, indem er eine härtere Haltung gegenüber den geheimen Aktivitäten Moskau gefordert hat. In der Thüringer Landesregierung haben drei Abgeordnete der BSW-Fraktion den Parteispitzenteam verlassen, was als Reaktion auf die politische Spannung interpretiert wird. Die Situation bleibt weiterhin hochbrisant, und die diplomatische Debatte wird in den nächsten Tagen fortgesetzt.




















