Die Europäische Union bereitet nach dem Anschlagsversuch mit einer Sprengstoffdrohne in Leipzig ein neues Sanktionspaket gegen Russland vor. Die EU-Außenminister beraten über zusätzliche Maßnahmen, nachdem die Bundesregierung Russland für den Vorfall verantwortlich gemacht hat. Die Chefdiplomatin der EU, Josep Borrell, betonte, dass der Angriff „alle Merkmale von staatlich gefördertem Terrorismus“ aufweise. Zwei Verdächtige mit Verbindungen zu Russland wurden identifiziert, einer davon reiste mit einem italienischen Touristenvisum ein. Die Bundesregierung sieht den Vorfall als bewusste Provokation und fordert konsequente Strafmaßnahmen. Russland reagiert gelassen und droht mit eigenen Sanktionen gegen die EU. Die AfD zweifelt an der Verantwortung Moskaus, während andere Parteien die Maßnahmen als zu mild empfinden. Die Spannungen zwischen Moskau und Berlin verschärfen sich weiter.