Die Europäische Gottesanbeterin hat sich in Sachsen-Anhalt verfestigt und ist nicht mehr auf die wärmsten Regionen Deutschlands beschränkt. Laut einer aktuellen Studie breitet sich das Tier weiter in Mitteldeutschland aus. Die Gottesanbeterin, die in der Vergangenheit vor allem in warmeren Klimazonen zu finden war, ist in den letzten Jahren auch in kühleren Gebieten wie Sachsen und Sachsen-Anhalt zu Hause geworden. Dieses Verhalten wird mit dem Klimawandel in Verbindung gebracht, der die Lebensbedingungen vieler Tierarten verändert. Die Gottesanbeterin gilt nun als Gewinnerin der Klimaveränderungen, während andere Arten aufgrund der höheren Temperaturen zurückgehen. In der Roten Liste der bedrohten Arten ist die Gottesanbeterin mittlerweile nicht mehr zu finden. Die Verbreitung des Tieres zeigt, wie sich die Tierwelt durch den Klimawandel verändert.
Gottesanbeterin breitet sich in Sachsen-Anhalt aus



























