Der CDU-Chef Friedrich Merz steht unter zunehmendem Druck nach weiteren Verlusten bei den Landtagswahlen. Nach der Niederlage in Sachsen-Anhalt wird die Partei in den kommenden Wochen erneut auf die Wahlbühne geschickt. In Mecklenburg-Vorpommern und Berlin drohen weitere Verluste, was die Kanzlerdebatte weiter verschärfen könnte. Merz hat bereits eine Minderheitsregierung mit Unterstützung der AfD angemahnt, um die politische Situation zu stabilisieren. Gleichzeitig wird die CDU von innen unter Druck gesetzt: Die stellvertretende Generalsekretärin Christina Stumpp hat ihr Amt aufgegeben, nachdem Merz versucht hatte, die Parteizentrale neu zu strukturieren. Politikwissenschaftler warnen, dass die CDU bei den anstehenden Wahlen weiter abrutschen könnte, was eine verschärfte Führungsdebatte im Kanzleramt auslösen würde. Merz wird in den kommenden Wochen auf eine klare Position angewiesen, um die Zukunft seiner Partei und seiner Regierung zu sichern.