Russland plant, 11 neue „Russische Häuser“ in Afrika zu errichten, nachdem die ersten in Berlin und anderen europäischen Städten eröffnet wurden. Die neuen Botschaften sollen als Kultur- und Informationszentren dienen, wobei Experten kritisch gegenüber der tatsächlichen Absicht des russischen Außenministers stehen. Die Verlagerung der diplomatischen Präsenz nach Afrika wird als Teil der russischen Kulturdiplomatie bewertet, doch viele Analysten sehen darin auch eine Strategie zur Ausweitung des Einflusses und zur Anwerbung von Fachleuten. Die genaue Auswahl der Länder und die konkreten Pläne sind bislang nicht offiziell bekannt. Die Entscheidung folgt auf die Eröffnung der ersten „Russischen Häuser“ in Berlin, die als Symbol für die russisch-deutsche Zusammenarbeit gedacht waren. Die neuen Botschaften sollen die russische Präsenz in Afrika verstärken und gleichzeitig die kulturelle und wissenschaftliche Zusammenarbeit fördern.
Russland plant 11 neue Botschaften in Afrika




























