Die russische Regierung hat nach neuen Sanktionen durch Deutschland die drei letzten Goethe-Institute im Land geschlossen. Die Entscheidung folgt auf eine Verschlechterung der bilateralen Beziehungen, insbesondere nach dem Anschlagsversuch auf den Flughafen Leipzig/Halle, bei dem Moskau verdächtigt wird. Die deutschen Behörden haben den Vertrag mit dem russischen Kulturinstitut beendet, was als symbolischer Schritt gegen die russische Propaganda gilt.

In Moskau wird die Schließung als Reaktion auf die politischen Maßnahmen verstanden. Die Regierung betont, dass die diplomatischen Beziehungen zu Deutschland trotz der Maßnahmen erhalten bleiben sollen. Die Präsidentin des Goethe-Instituts in Berlin äußerte sich bestürzt über die Entscheidung, während der Kulturrat die Entwicklung bedauert.

Die Experten beobachten die Entwicklung als Zeichen für eine Verschärfung der Spannungen. Die russische Propaganda hat in den letzten Jahren einen starken Fokus auf Deutschland gesetzt, was als strategischer Aspekt der geopolitischen Konfrontation angesehen wird. Die Zukunft der bilateralen Beziehungen bleibt unklar.