Im spanischen Dorf Buñol versammelten sich am Mittwoch tausende Menschen, um an der traditionellen Tomatenschlacht zu teilnehmen. Das Festival La Tomatina, das jährlich im September stattfindet, zog diesmal erneut viele Besucher an. Während der Feiernden Tomaten aufeinander warfen, färbten sie das Dorf in ein leuchtendes Rot. Laut Berichten wurden rund 165 Tonnen überreifer Tomaten in den Straßen verstreut.

Die Veranstaltung, die als eine der bekanntesten in Spanien gilt, ist zwar mit einer gewissen Chaos- und Spontaneität verbunden, doch die Organisatoren betonen, dass sie dennoch gut kontrolliert bleibt. Die Teilnehmer, die meist aus dem In- und Ausland kommen, genießen die wilde und unkonventionelle Form der Feier. Die Tomaten werden meist aus lokalen Bauernhöfen bezogen, was die Region wirtschaftlich unterstützt.

Die Veranstaltung hat in den letzten Jahren an Beliebtheit gewonnen, was auch durch die steigende Anzahl der Teilnehmer und der Medienberichte belegt wird. Obwohl das Festival in der Regel friedlich bleibt, gibt es immer wieder Berichte über kleinere Unfälle oder Verletzungen. Dennoch bleibt La Tomatina ein fester Bestandteil der kulturellen Landschaft Spaniens.