Die US-Notenbank Federal Reserve (Fed) hat am Mittwoch den Leitzins erstmals seit Sommer 2023 angehoben. Der Zinssatz wurde um 0,25 Prozentpunkte erhöht und liegt nun in der Spanne von 3,75 bis 4,00 Prozent. Die Entscheidung wurde im Rahmen einer Sitzung des Fed-Zentralbankrats getroffen und gilt als Reaktion auf die weiterhin hohe Inflation. Experten hatten mit diesem Schritt gerechnet.
Die Entscheidung fiel unter dem neuen Notenbankchef Kevin Warsh. Er setzt damit auf Konfrontationskurs mit US-Präsident Donald Trump, der kritisch gegenüber der Zinserhöhung ist. Die Anleger reagierten gelassen, da die Kurse an den New Yorker Börsen kaum beeinflusst wurden. Zudem stützten sinkende Ölpreise die Aktienkurse.
Die Fed betont, dass die Zinserhöhung notwendig sei, um die Inflation zu bekämpfen. Die Inflation bleibt weiterhin hoch, was die Notenbank vor Herausforderungen stellt. Die Entscheidung wird als Teil einer langfristigen Strategie zur Stabilisierung der Wirtschaft angesehen.

























