Die US-Regierung unter Präsident Donald Trump hat einen jährlich veröffenlichten Klimabericht zur Arktis abgebrochen. Die Nationale Ozean- und Atmosphärenbehörde (NOAA) wird den Bericht, der seit 2006 erscheint, nicht wie geplant veröffentlichen. Forscher suchen nun nach Alternativen, um die Ergebnisse dennoch zugänglich zu machen.

Die Entscheidung markiert einen weiteren Schritt im Kampf der Regierung gegen wissenschaftliche Berichte, die klimatische Veränderungen in der Arktis beschreiben. Die Verantwortlichen begründen den Stopp nicht öffentlich, was zu Spekulationen über politische Motivationen führt. Wissenschaftler kritisieren die Entscheidung als Eingriff in die wissenschaftliche Unabhängigkeit.

Die Verzögerung könnte Auswirkungen auf die internationale Klimadiskussion haben. Experten warnen, dass die Daten aus der Arktis für die Bewertung globaler Klimaveränderungen entscheidend sind. Die NOAA hat bisher keine offizielle Erklärung zur Abbruchentscheidung abgegeben.