Trump und die Fed: Stille statt Kritik

Donald Trump hat in seiner Amtszeit als US-Präsident die Federal Reserve mehrfach öffentlich angegriffen. Doch seit Kevin Warsh die Notenbank leitet, ist der Präsident deutlich ruhiger geworden. Dieser Veränderung ist Trumps Schweigen gegenüber der Fed zu verdanken, was im Vergleich zu seiner früheren Haltung auffällt. Die Gründe für diese Stille sind bislang unklar, doch einige Beobachter vermuten, dass Trumps Position sich im Laufe der Zeit geändert hat. Selbst Trump selbst ist offenbar unsicher, was die Fed als nächstes tun wird, was angesichts seiner früheren Kritik an der Notenbank überraschend ist. Die Stille könnte vorübergehend sein, ähnlich wie Waffenruhen im Nahen Osten, so ein Kommentar in der Nachrichtenagentur n-tv.de.

Die Ernennung von Jay Clayton als neuer Geheimdienstchef wurde vom US-Senat bestätigt. Trump begrüßte die Entscheidung und lobte Clayton als „hervorragenden“ Kandidaten. Die Bestätigung erfolgte mit 51 zu 47 Stimmen. Die Ernennung muss noch von Trump offiziell unterzeichnet werden, bevor Clayton vereidigt wird. Diese Entwicklung unterstreicht weiterhin die politische Macht, die Trump im Weißen Haus hat, und die Fähigkeit, wichtige Positionen zu besetzen. Die Bestätigung durch den Senat zeigt, dass die Republikaner weiterhin eine klare Mehrheit im Kongress behalten.

Sources
  • n-tv.de — Erhöht Warsh die Zinsen? : Selbst Trump weiß nicht, was die Fed als Nächstes tut
  • Spiegel — Selenskyj und Netanyahu besuchen nacheinander Trump – und schwärmen hinterher beide von dem Treffen
  • de.nachrichten.yahoo.com — Trump bei Graham-Beerdigung - „Jeder mochte Lindsey. Nicht jeder, aber es klingt gut”
  • faz.net — USA unter Trump: Florida führt erste Doppelhinrichtung seit mehr als 60 Jahren aus
  • cash.ch — US-Senat bestätigt Clayton als neuen Geheimdienstchef